Kurz vor Weihnachten – Schicksalsschlag für junge Familie

    Vollbrand

    Am Montagabend, den 17. Dezember, heulten mehrere Sirenen in und rund um die Gemeinde Finkenstein. Elf Feuerwehren und 200 Mann aus der Umgebung rückten sofort aus. Bei der Alarmierung hieß es, ein Wirtschaftsgebäude steht in Flammen.

    Bei diesem Wirtschaftsgebäude handelte es sich um den Ziegenhof der Familie Oschounig in St. Job, Gemeinde Finkenstein. Beim Eintreffen der ersten Wehren stand der Hof bereits in Vollbrand. Sofort war klar, dass dieser Einsatz hart wird, da sich im Stall auch Pferde und vor allem knapp 200 Ziegen befanden. Einige Pferde konnten gerettet werden, die Ziegen jedoch konnten den Flammen leider nicht entkommen. Insgesamt sind 196 Ziegen verendeten, der Vollbrand konnte über Stunden nicht gelöscht werden. Josef Oschounig, Ziegenbauer mit Herz und Leidenschaft und seine Familie können es kaum fassen. Kurz vor Weihnachten steht die Familie nun vor dem Nichts. Deshalb wurde jetzt ein Spendenkonto eingerichtet. Der gesamte Hof ist nur mehr Schutt und Asche – dabei hatte das Wirtschaften auf einem der größten Ziegenhöfe Kärntens doch gerade erst begonnen. Die drei kleinsten der Familie Oschounig, Matthias , Simon  und Anna hat der Tod der Tiere besonders hart getroffen.

    Vollbrand

    „Unsere Zukunftspläne gingen in Flammen auf“

    Die Pläne für das kommende Jahr waren groß. Vor zwei Jahren baute der 33-Jährige, mit seiner Frau Kathrin, einen der modernsten Ziegenhöfe Kärntens auf. Der Betrieb war auf Bio spezialisiert, produziert wurden Käse und andere Milchprodukte. Bei den verendeten Tieren handelte es sich um Saanen-Milchziegen, die mit eigenem Heu gefüttert wurden. Ziel war es, mit Ziegenprodukten in den Vollerwerb zu gehen. Doch jetzt, kurz vor Weihnachten, sind die Zukunftspläne und Träume der jungen Familie zerplatzt. „Unser ganzes Lebenswerk wurde in einer Nacht zerstört“, sagt Oschounig und blickt auf die Brandruine. Die Brandursache ist noch unklar und wird zur Zeit versucht zu klären. Das Einzige was klar ist, ist das der Schaden im 6-stelligen Bereich liegt. Das Schicksal der Familie bewegt und ist einfach nur schrecklich. Die Existenz der Familie ist bedroht. Um kurz vor Weihnachten der jungen Familie etwas Gutes zu tun, wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

    Spendenkonto:
    Ziegenhof Oschounig
    AT37 3938 1000 0007 3189

    Des Weiteren steht für etwaige Spende im Gasthaus Pranger, in Sigmontitsch, bis Sonntagabend eine Spendenbox! Der gesamte Erlös aus der Box wird der Familie Oschounig am Montag (24.12.) übergeben.

    Wer so kurz vor Weihnachten noch etwas gutes tun will, hat jetzt die Möglichkeit. Spenden ist helfen, helfen wir gemeinsam, die Not dieser jungen Familie etwas zu verkleinern.

     

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