Super Markt statt Supermarkt

Wochenmarkt

Vorbei die Diskussionen um den Standort des Marktes. Nun stellt Marktreferent Stadtrat Christian Pober die Marktfrage in völlig neuem und zukunftsweisenden Licht dar. Hier wird mit Kreativität auf einer Tradition aufgebaut, die im Jahr 1060 begann. Das durch Heinrich IV. verliehene Marktprivileg war bedeutsam für Villachs wirtschaftliche Entwicklung und fand 1225 in der Verleihung des Messeprivilegs für die Zeit um den Jakobstag durch Kaiser Friedrich II. eine hochrangige Bestätigung.

Erlebnisstätte

Ergo Grund genug, die „Super Markt“ Konstellation zu entwickeln und vorzuschlagen. So ganz ein wenig hat man wohl in Klagenfurt „spioniert“, wo der Benediktinermarkt inzwischen als beliebtes Zentrum von Begegnung und Genuss seinen fixen Platz im städtischen Geschehen hat. So eine Begegnungszone und gesellschaftlicher Genusstreffpunkt soll nun Villach bereichern. Der Besuch des Marktes würde weit über das übliche Einkaufen hinausreichen. Die Außenfläche soll eine Überdachung mit rund 900 Quadratmetern erhalten. In der Markthalle wird eine zweite Ebene eingezogen, in der über die ganze Woche ein entsprechendes Gastronomieangebot verfügbar ist. Es versteht sich von selbst, dass sich das optische Konzept ganz zur Drau hin orientiert.

Wochenmarkt

Tiefgarage und Grünfläche

Sogar eine Tribüne am Drauufer ist in Planung, um zu Gustieren und zu Verweilen. Der Burgplatz selbst ist derzeit ein widersprüchlicher Parkplatz. Denn eben, wenn Marktfläche gebraucht wird, wird die Fläche von Autos verstellt. Hier ist eine Tiefgarage angedacht, die mit rund 350 Parkplätzen nicht nur dem Markt dient, sondern zur leichten Erreichbarkeit der Innenstadt beiträgt.

Markt-Zusammenlegung

Stadtradt Christian Pober betont in seiner Konzeptvorstellung, dass es künftig in Villach nur einen zentralen Marktplatz geben soll. Dieser „Super Markt“ beinhaltet jegliches Marktgeschehen wie Wochenmarkt, Biomarkt und Spezialitätenmarkt.

Ganze Woche

Mit entsprechenden Partnern ist geplant, den „Super Markt“ während der ganzen Woche geöffnet zu halten. Schon heute zeigen Kärntnermilch, wie auch der Bio-Mallhof, reges Interesse an einer derartigen Lösung. StR. Pober: „Wichtig ist mir in jedem Fall, die Regionalität als oberste Maxime zu erhalten, wobei Regionalität heutzutage durchaus mit dem Alpe-Adria-Raum gemeinsam zu sehen ist. Schwerpunkte wie Bio, Alpe-Adria, Slow Food ergänzen das Angebot.“

Wochenmarkt

Tourismus

Begeistert zeigt sich auch die Tourismusreferentin StR. Katharina Spanring, die in diesem Marktkonzept auch einen neuen Anziehungspunkt für Gäste der Stadt sieht. „Vis-a-vis des Marktes verläuft der Drauradweg. Über den Radweg Westtangente lässt sich der Markt gut erreichen und somit am Geschehen rund am regionalen Einkaufen und Genuss teilhaben.“

Burg-Pläne

Die Burg, einst Sitz der Bamberger Verwaltung, soll durch das dort anzusiedelnde Kulturamt aufgewertet werden. Am Burgplatz selbst ist nicht nur Begegnung und Flanieren angesagt. Ein Generationenspielplatz bildet sozusagen ein Herzstück dieses aus dem Dornröschenschlaf erweckten Stadtteiles. Mit Veranstaltungen wie auch „Kunst am Burgplatz“ entsteht hier etwas völlig Neues und steht für eine prosperierende Innenstadt mit hoher Qualität.

Text: VILLACH exclusiv

Kontakt:
ÖVP Villach
10.Oktober Straße 2/1
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E-Mail: otto.leipold@oevpkaernten.at

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