Fastenzeit: 40 Tage ohne Schokolade und Chips!

40 Tage lang wird nach dem Fasching, also ab Aschermittwoch, bis Ostern gefastet.

Die Fastenzeit dient als Vorbereitung auf das wichtigste Fest der Christen: Die Auferstehung von Jesus Christus. Die Fastenzeit wird auch als Passionszeit bezeichnet und ist der Buße und Umkehr gewidmet. Erinnern soll die insgesamt 40 Tage andauernde Fastenzeit an das ebenso lange Fasten Jesu Christi in der Wüste.

Fasten im 21. Jahrhundert

Heutzutage liegt das Fasten mehr denn je im Trend, allerdings nur selten aus den ursprünglichen Glaubensgründen. Vielmehr dient das Fasten bei vielen Menschen dem effektiven Abnehmen oder Entschlacken des Körpers. Fasten kann man, abseits religiöser Vorschriften, auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Mal ist überhaupt keine feste Nahrung erlaubt, mal nur trockene Semmeln und Milch, mal nur Saft oder nur Obst und Gemüse. Beliebt sind vor allem Heilfasten und Basenfasten. Die Ziele sind allerdings ähnlich wie beim religiösen Fasten: Es geht im weitesten Sinne um die seelische und körperliche Reinigung sowie darum, Ballast loszuwerden und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Heilfasten vs. Basenfasten

Im Zuge des Heilfastens nimmt der Fastende keine feste Nahrung zu sich. Außerdem wird üblicherweise auf Kaffee, schwarzen Tee, Nikotin und Alkohol verzichtet. Während der Fastenzeit ist die Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig. Es sollten mindestens 2,5 Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee täglich getrunken werden. Dies hilft bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Im Laufe weniger Tage lässt das anfängliche Hungergefühl meist nach und die Fastenden bemerken erste positive Effekte des Heilfastens. Das Heilfasten eignet sich für Personen welche Probleme mit Haut-, Herzkreislauf- oder Rheumatische Erkrankungen haben, sowie natürlich Verdauungs-, Fettstoffwechsel-, Gelenkproblemen usw., zu kämpfen haben.

Das Basenfasten ist eine milde Form des Fastens. Man darf sich weiterhin mit drei bis fünf kleinen Mahlzeiten am Tag satt essen, allerdings nur mit Gemüse und reifem Obst. Erlaubt ist alles, was von Pflanzen stammt. Verboten sind allerdings auch tierische Lebensmittel, Süßigkeiten, Teigwaren sowie Alkohol und Koffein. Die Idee dahinter ist folgende: Im Körper sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Säuren und Basen herrschen, damit sich der Mensch gesund und leistungsfähig fühlt und der Stoffwechsel effektiv abgewickelt werden kann.

Natürlich kann den Fastenmonat jeder so gestalten, wie er es für richtig hält. Für diejenigen, für die das Heil- oder Basenfasten zu anstrengend ist, kann der einfache Verzicht von Schokolade, Chips, Fast Food, Alkohol und Zigaretten, schon einen enormen Schritt in eine gesündere Lebenshaltung bedeuten.

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